Der 10 Gigabit Kupfer / Faser Vergleich

SFP+, DAC, RJ45 oder alles zusammen?

Mehr Flexibilität für 10G Cat6a Netzwerke

Der berühmteste und meist bekannte Steckertyp ist nun für 10GBase-T SFP+ Transceiver verfügbar: RJ-45 für Cat6a Verkabelung

Generell gibt es drei verschiedene Lösungsansätze zur Verbindung zweier Geräte

  1. SFP+ Direct Attach Cable (DAC)
  2. Optische SFP+ Transceiver Module
  3. Fix bestückte 10GBase-T RJ45 Ports

1. SFP+ DAC

Neben niedrigem Leistungsverbrauch und geringer Latenz wurde das DAC ein wichtiges Tool im Rechenzentrum bei der Verbindung zwischen Server und Switchen oder Storage. Meist über geringe Distanzen bzw. zur Rack Verkabelung. Im Vergleich zu optischen Modulen ist das Kabel preislich in einem niedrigen Segment angesiedelt. Zusätzlich ist die Nutzung weniger Komplex. Jedoch ist bei 7m Kabellänge meist Schluss. Es gibt zwar aktive DAC, welche sich aber allein durch den Preis nicht mehr rechnen.

2. Optische SFP+ Transceiver

Für kurze Reichweiten werden Multimode Transceiver - wie unser SFP+ SR (P.8596.02) - mit einer Wellenlänge von 850nm eingesetzt. Um kurze Reichweiten handelt es sich bei einer Datenrate von 10 Gbit/s bei bis zu 300 Metern. Multimode-Fasern sind im Gegensatz zu Cat6a vergleichweise teuer. Hinzu kommt, dass nahezu jeder technische Mitarbeitern mit Kupfer Verkabelung gearbeitet hat. Bei optischer Übertragung sieht dies schon anders aus. Zum Teil ist dies mit erhöhten operativen Kosten verbunden.

10GBase-T RJ-45 Ports

Mit Reduktion der Leistungsaufnahme von 10G PHYs bekam der RJ45 Port wieder Einzug in die Netzwerktechnik. Vorwiegend im Storage / Switching Segment. Die Vorteile liegen auf der Hand. Einfach ein Cat6a Kabel nehmen und einstecken. Man muss sich keine Gedanken über irgendwelche Pegelwerte oder dreckige Fasern machen. Die Nutzung von Ausschließlich fixen Ports geht allerdings zu Lasten der Flexibilität. Anders als beim SFP, benötigen ungenutzte RJ45 weiterhin Strom.

Der T.C96.02.KF - 10G RJ-45 Kupfer SFP+ füllt die Lücke zwischen fixen Ports, DACs und optischen Transceivern. Folgende Vorteile entstehen hierdurch:

  • Streckenlänge: Bis zu 30m mit Cat6a/7
  • MDI/MDIX crossover
  • Auto-negotiation
  • Abwärtskompatibel zu 100/1000Base-T auf Cat5 Kabeln
  • Hot-pluggable
  • Bekannte & bewährte RJ45 Technologie
  • Flexbox ready: Universal 10G SFP+ RJ45 – flexibler Einsatz über verschiedene Plattformen

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Ein Gedanke zu „Der 10 Gigabit Kupfer / Faser Vergleich“

  • Hy Sven,

    kannst Du auch was über Stromverbrauch und v.a. Latenzen im Vergleich zu DAC und normalen Optiken sagen?

    Das war ja anfangs, so glaube ich mich zu erinnern eher nicht so gut.

    Liebe Gruesse
    Richard

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